Spaß auf 4 Pfoten

Neu sind monatliche Aktivitäten unter dem Stichwort Spaß auf 4 Pfoten.

Unsere Hundetrainer Frau Nina Scheiner mit LuckyDogCenter und
Herr Ing. Ronald Häuserer mit CAnis Nimbus Septem – Hundewolke Sieben werden uns durch die verschiedenen Aktivitäten unter dem Stichwort Spaß auf 4 Pfoten führen und haben uns schon jetzt die einzelnen Programmpunkte kurz vorgestellt.

Nachdem die Freilaufzone jetzt in den warmen Frühlingstagen immer häufiger genutzt werden wird und um trotz der Hunde- und Besitzervielfalt angenehme Hundebegegnungen zu gewährleisten, wird der erste Programmpunkt dem Thema „Richtiges Verhalten in der Freilaufzone“ gewidmet, wobei hier sowohl ein praktischer als auch ein theoretischer Teil geplant sind.

Einen Termin für diese erste Aktivität haben wir auch schon festgelegt:
Sonntag, 19. April um 10.00 Uhr

1. Richtiges Verhalten in der Freilaufzone

Verabschieden Sie sich von der Vorstellung im Paradies zu leben. Es gibt erlerntes Verhalten
und es gibt genetisch bedingte Funktionsabläufe (Epigenetik).
Welche Verantwortung habe ich für meinem Hund zu tragen, wie viel Verantwortung habe ich für fremde Hunde, habe ich überhaupt Verantwortung für fremde Hunde? Was kann im Vorfeld zu einem guten Miteinander getan werden? Sie kennen Revierverhalten, haben eine Ahnung von Beuteschema und wissen natürlich, dass Hunde gerne mobben. Und von Gruppendynamik brauche ich Ihnen nichts mehr erzählen.
Aber natürlich gilt auch: mit Kumpels ist gut spielen.

2. Impulskontrolle

Impulskontrolle fällt schon Menschen sehr schwer, und das ist bei unseren Vierbeinern nicht anderes. Je nach Motivationslage und Intensität werden Erfahrungen, Gelerntes über Bord geworfen und einem Verlangen nachgegeben.
Impulskontrolle wird sehr reizarm gestartet und allmählich wird die Reizschwelle heruntergeschraubt. Zu beachten ist, dass wenn ein „Ventil“ geschlossen wird, ein anderes geöffnet werden muss, sonst explodiert das System.

3. Body Fit

Gegenstände und Geräte aus dem Alltag werden genutzt um darauf zu steigen, darüber zu gehen, um durchzugehen, zu überwinden ….. all das geschieht ganz langsam.
Der Hund soll sich jedes seiner Körperteile bewusstwerden.
Elemente aus der Physiotherapie werden angewandt, dies fördert:
– die Koordination
– die Konzentration
– die Geschicklichkeit
– die Kommunikation
– die Bindung….
und vieles mehr!

4. Mantrailing: Die Suche nach einer bestimmten Person.

Die zu suchende Person (Versteckperson) „verliert“ einen persönlichen „Gegenstand“ (Individualgeruch) zum Beispiel Taschentuch, Schlüsselbund, Haarspange, Geldbörse……
Der Hund lernt (sehr schnell) anhand dieses Gegenstandes (Individualgeruch) die Person zu suchen und zu finden!
Macht Zwei- und Vierbeinern großen Spaß!
Schüchterne, ängstliche und unsichere Hunde überwinden ihre Bedenken gegenüber der Umwelt und werden sicherer!

5. Hunde-MASSAGE

Die wohltuende Wirkung einer Massage ist vielen Menschen bekannt.
Genauso angenehm können es unsere vierbeinigen Freunde empfinden!
Eine Massage kann sein
– zum Entspannen
– Lockerung der Muskeln nach Sport oder Rekonvaleszenz
– bis hin zum Auflösen von Narbengewebe
Manche Hunde mögen es leider gar nicht, wenn ihnen eine fremde Person an den Pelz rückt, deshalb zeige ich euch die Grundlagen der Massage, damit ihr euren Liebling daheim in Ruhe massieren könnt.

6. Bikejöring

Bikejöring ist eine Variante des Zughundesports, wobei der Hund „sein“ Tempo laufen darf.
Der Hund darf ziehen, muss aber nicht.
Es ist eine tolle Möglichkeit um unsere lauffreudigen Vierbeiner ihren Trieb „zivilisiert“ ausleben zu lassen.
Bikejöring ist eine tolle Möglichkeit die Bindung zu unserem Vierbeiner zu stärken.
Es schafft Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.
Macht großen Spaß!!!

7. Calming Signals

Nachdem wir uns schon Videos angeschaut haben und dabei von Zeitlupe und Wiederholung unterstützt wurden, werden wir unsere Beobachtungsgabe ausbauen und unsere Vierbeiner werden Lehrer und Tutor für uns sein. Auch wir können uns der Hilfsmittel bewegter Bilder bedienen.

8. Lerntheorien: Shaping, Capturing, Konditionieren, operandes Lernen

sind wie schon der Name sagt theorielastig, aber Basis für moderne Hundeerziehung. In der Praxis werden wir dieses Hintergrundwissen nutzen um „Hundeverhalten einzufangen“ (capturing), bzw. um Verhalten zu formen (shaping).

9. Hundelauf

Dieses Spiel ist eigentlich mehr eine Herausforderung für die BesitzerInnen als für die Hunde, aber die Fellnasen müssen natürlich mitmachen, damit der Spaß geteilt ist. Ein paar Kübel, Bälle und eine große Hundezone – mehr brauchen wir für diese sportliche Leistungsshow nicht. Ziel ist, dass der Besitzer vor dem Hund im Ziel ankommt und alle Bälle im richtigen Kübel sind. Natürlich gibt es wieder eine Belohnung für die schnellsten Läufer. Viel Spaß und der gesellschaftliche Faktor sind hier vordergründig.

10. Zos: Zielobjektsuche

ist rein rechtlich gesehen ein geschützter Begriff und ich habe ihn hier verwendet, um genau das auszudrücken, das dahintersteht, nämlich Spürhundearbeit (ZielObjektSuche). Das werden wir für unsere Zwecke etwas abwandeln, nach dem Motto „Gemeinsamkeit steht im Vordergrund, nicht die perfekte Arbeit“. Zudem ist es die ideale Beschäftigung, wenn es draußen stürmt und schneit.